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Die Häutung

Stimmen die Terrarienwerte und die Vitamin-Mineralversorgung der Tiere, kann man fast von einem ununterbrochenem Häutungsprozess sprechen.                                                                                                Ist das letzte Stückchen der alten Haut abgestreift kann man bereits wieder ein Verblassen der erst neuen, farbintensiven Haut entdecken. Besonders nach der halbjährlichen Erneuerung meiner Iguana-Light Leuchtstoffröhren die für eine konstante Abgabe von UV-A und UV-B verantwortlich sind, ist ein besonders starker Häutungsprozess zu beobachten.                                                                                                Meine beiden Tiere lassen sich hierbei auch gerne von mir beim Entfernen von Hautresten helfen. Besonders der Einsatz einer Handwaschbürste lässt sie zu richtigen Genießern werden.

Die Häutung der Rückenkammstacheln

Ganz anders sieht es schon bei der alten, blass-milchigen Hülle der Rückenkammstacheln aus, von der sie sich meist nicht ohne unsere Hilfe befreien können. Und selbst dabei muss man feststellen, dass sie oftmals sehr fest sitzen und es auch für uns problematisch sein kann sie vom Stachel zu lösen. Mein Tipp hierzu: Vorher zwischen Daumen und Zeigefinger etwas Akazienhonig verreiben, den Stachel umschließen und wie gewöhnt  versuchen, durch mehrmaliges Abstreifen nach oben die Hülle zu entfernen. Gewöhnlich löst sie sich nach wenigen Versuchen. Bei extrem hartnäckigen Stacheln einfach nach deren Einreibung einige Minuten warten und es erneut probieren.

Das Verschneiden der Krallen

Vor dem Verschneiden der Krallen hatte ich bisher Respekt und hab mich nicht so recht heran getraut.                                                             Im Hinterkopf hatte ich immer noch den Wellensittich der vor Jahren nach solch einer Aktion verblutete.

Ein klärendes Gespräch mit Gabi Okner und eine Skizze von ihr nahmen mir dann aber all meine Ängste und ich verschnitt meinen beiden zum ersten Mal die Krallen. Es tat auch not denn man konnte gut beobachten wie sie des öfteren mit ihrer Spitze hängen blieben. Von meinen „Kratzern“ auf den Armen ganz zu schweigen. Der entscheidende Punkt ist allerdings, daß sie sich durch dieses hängen bleiben die gesamte Kralle herausreißen könen.

Ich habe meine Tiere dazu nicht aus dem Terry geholt sondern erst so wie sie lagen die eine Seite beschnitten und später dann, bei anderer Lage die zweite Seite. Sie haben es völlig unberührt über sich ergehen lassen.

Das wichtigste ist, dass man nur die Spitzen des hohlen Überstandes abknipst, ähnlich eines Nagels. Der eigentliche, volle Körper der Kralle bleibt dabei völlig unberührt.

Ich hoffe dass ich es ein wenig verständlich beschrieben habe und weiteren Zaghaften die Angst vor dem Verschneiden nehmen konnte.                          

Ich würde auch, des sauberen Schnittes wegen, unbedingt zur Verwendung einer originalen Krallenschere ( Hundeabteilung) raten!

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