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Vor dem Verschneiden der Krallen hatte ich bisher Respekt und hab mich nicht so recht heran getraut. Im Hinterkopf hatte ich immer noch den Wellensittich der vor Jahren nach solch einer Aktion verblutete.
Ein klärendes Gespräch mit Gabi Okner und eine Skizze von ihr nahmen mir dann aber all meine Ängste und ich verschnitt meinen beiden zum ersten Mal die Krallen. Es tat auch not denn man konnte gut beobachten wie sie des öfteren mit ihrer Spitze hängen blieben. Von meinen „Kratzern“ auf den Armen ganz zu schweigen. Der entscheidende Punkt ist allerdings, daß sie sich durch dieses hängen bleiben die gesamte Kralle herausreißen könen.
Ich habe meine Tiere dazu nicht aus dem Terry geholt sondern erst so wie sie lagen die eine Seite beschnitten und später dann, bei anderer Lage die zweite Seite. Sie haben es völlig unberührt über sich ergehen lassen.
Das wichtigste ist, dass man nur die Spitzen des hohlen Überstandes abknipst, ähnlich eines Nagels. Der eigentliche, volle Körper der Kralle bleibt dabei völlig unberührt.
Ich hoffe dass ich es ein wenig verständlich beschrieben habe und weiteren Zaghaften die Angst vor dem Verschneiden nehmen konnte.
Ich würde auch, des sauberen Schnittes wegen, unbedingt zur Verwendung einer originalen Krallenschere ( Hundeabteilung) raten!
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