Dokumentation Terrarienbau Teil 2

Mauerarbeiten nach 14 Tagen beendet.

...Fertig.

 

Von einer Töpferin in der Nachbarschaft habe ich mir drei  Pflanzschalen in der Art der Natursteine  anfertigen lassen.

In ihnen werde ich dann künstliche Ranken einsetzen.

Mauerarbeiten nach 14 Tagen beendet.

Beleuchtung wird angehängt und vorinstalliert

Als nächstes wurde die Beleuchtung mittels Ketten und Haken an meine „Gitterdecke“ gehangen.

Vier doppelte Neonröhren mit komplettem Reflektorüberzug und meine 4 ( am 20.8.02 zusammen mit dem Tierbestand von zwei auf vier erhöht )als Sonnenplätze gedachten 80 Watt Spots Osram-Concentra. Siehe auch Abbildungen unter FAQ )

Jede Lampe steckt nun mit ihrem Stecker oben in einer eigenen Steckdose..

Und dann war mein Bruder, der Elektriker an der Reihe.


Mein Bruder der Elektriker ( keine Vergrößerung)

Von den Steckdosen oben bis zum Kasten hab ich das Kabelbündel bereits verlegt. Nun ist mein Bruder wieder an der Reihe. Im Vorfeld hatte er schon bei meinen Installationsarbeiten von Wasser und Abwasser ein separates Kraftkabel vom Hausanschluss im Keller mit nach oben gezogen.( Immerhin fließen bei voller Beleuchtung ständig  5 KW! )Nun galt es jede Steckdose einzeln abzusichern, drei Schaltzeituhren für den realistischen Sonnenauf- und Untergang, Pumpe, Pumpenheizung, Thermozeitschaltuhr... anzuklemmen.Die gesamte Anlage ist natürlich über einen FI Schutzschalter abgesichert.


Beleuchtungstest bestanden
linke Terrarienshälfte

Der Holzboden wurde nun noch befliest und verfugt und schon der erste Baumstamm    (14 cm Durchmesser) mittels zwei 14er Stangen aufgehängt, welche beidseitig  jeweils 20cm in Wand und Stamm stecken.

rechte Terrarienhälfte

Beckenbereich mit Styropor gefüllt

Der Beckenbereich wird mit 10cm starken Styroporplatten vom Baumarkt ausgefüllt. Mit speziellem Kleber werden sie miteinander verklebt


Das Becken wird geformt

Am nächsten Tag habe ich mit einer Säge und mit Messern die Beckenform grob ausgeschnitten. Mit der Lötpistole wurden dann die Feinheiten ``geformt``. Die Beckenränder wurden so gestaltet dass sie an einer tiefen Stelle zusammenlaufen. Dort mündet dann dass Absaugrohr. Nach dem Auslegen der Teichfolie wurde mit bekanntem Material gemauert.Das Becken ist fertig. Noch ein paar Tage warten, dann kann ich Wasser einfüllen.

Unterdessen werden die restlichen  Stämme angebracht.


Das Becken:  - Styropor - Teichfolie - Mauerwerk -

An dieser Stelle möchte ich doch etwas genauer auf das angesprochene Absaugrohr ( 50ger, graues Abwasserrohr) eingehen. Dieses Rohr lehnt senkrecht am Rand innerhalb des Beckens auf der Folie. Unten mündet es 10 cm vor der tiefsten Stelle und oben mit Winkelstücken über den Beckenrand. Nun wurde es einfach übermauert und ist somit nicht mehr sichtbar. In ihm eingeschoben und durch die Winkel über den Beckenrand rückseitig wieder nach unten geführt, steckt der eigentliche Saugschlauch. (original Gartenpumpen Ansaugschlauch mit Grobfilter vorne dran). Dieser kann problemlos zur Reinigung jederzeit wieder aus dem Führungsrohr gezogen werden.

Wichtiger Hinweis !   Keinesfalls würde ich es empfehlen, einen Abfluss direkt am Beckenboden nach unten zu gestalten oder gar die Folie deswegen aufzuschneiden ! Gefahr von Wasserschäden


Wasserhahn für Frischwasser und Oberflächeneinlauf
Oberflächeneinlauf und Absaugschlauch am Beckenboden
eingemauertes Führungsrohr, Saugschlauch mit Grobfilter

Stämme werden eingebracht und  ineinander verkeilt  - linke Seite -

Die Stämme waren mit das Erste, was ich für die Anlage besorgt hatte. Seit fast einem Jahr liegen sie nun schon in der Garage zum Trocknen. Ihre leicht grobe, feste Rinde sollte für ausreichend Halt der Tiere sorgen.( Anmerkung vom 14.5.2002: Der Halt war leider nicht ausreichend. Siehe hierzu Thema “Korkrinde” im Kapitel Terrarienlogbuch )Der obere „Hauptstamm“ wurde als einzigster, wie schon beschrieben, beidseitig in den Wänden verankert. Alle anderen liegen „nur“ verkeilt aber dennoch stabil und von den Tieren nicht bewegbar ineinander.  Nun können auch die drei schweren Fensterflügel eingehangen werden.

Stämme werden eingebracht und  ineinander verkeilt  - rechte Seite -

Fensterflügel wurden eingehangen

So... im großen und ganzen ist die Anlage nun funktionstüchtig. Jetzt werden noch einige Pflanzen eingebracht, Wasser  eingelassen , Pumpe angeschlossen, Verkleidungen befestigt...      

Auch werde ich die Anlage vorerst ohne Vorfilter betreiben. Er wird aber unbedingt gebaut und ich werde darüber berichten. Da ich aber für ihn keinerlei Vorbild habe und es somit sicherlich viel auszuprobieren gibt, möchte ich erst bei Zufriedenstellung an dieser Stelle über dessen Bau berichten..


Geöffneter Schaltkasten

Jeweils 6 Lamellentüren oben und unten über die gesamte Terrarienbreite verteilt,  wurden mit Scharnieren und Griffen versehen und dienen nun als Arbeitsklappen. Gut zu erkennen  die Schalttafel mit den drei Schaltuhren und der Eheim Thermofilter 2324.

Der Eheim 2324 hat einen Heizstab integriert und verfügt über einen digitalen Thermocontroler . Kostenpunkt:  derzeit 154,95  Euro bei Zajac.

Die Lamellentür vor der Schalttafel geht aus Sicherheitsgründen nur nach oben hin zu öffnen, damit meine Kinder nicht an die Elektrik gelangen können.


meine Tiere untersuchen ihre neue Welt

Meine Tiere haben Einzug gehalten.

Im dritten Teil dieser Doku wird fortlaufend über notwendige bauliche Veränderungen bzw. Erweiterungen berichtet. Bitte beachten sie auch Einträge im Terrarienlogbuch !

Sarah wollte auch mal mit aufs Bild. Bitte schön.

     Bauende: Januar 2001

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