Doku Terrarienbau Teil 3. Berichte über bauliche Veränderungen / Erweiterungen.

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07. 04.2001  Kletterbegrenzung & Leuchtkörper höher

Die erste Veränderung fand an der oben umlaufenden Kletterbegrenzung statt. Ich habe an dem schon bekannten Vorsprung mittels Paneele die Wand bis oben hin zum Gitter erhöht. Die bislang an Ketten abgehangenen Neonröhren wurden bis ganz an die Gitterdecke gezogen. Meine Charlie hatte mir nach ihrer Paarung und den anschließenden Ausbruchsversuchen gezeigt dass meine bis dahin verwendete Barriere keine solche für sie darstellt und hat sich  mit Vorliebe auf den heißen Blenden der Neonröhren nieder gelassen. Sie schafft es zwar jetzt dennoch an die Gitterdecke zu gelangen, kommt aber nicht mehr auf den Lampenträger und lässt sich somit auch gleich wieder nach unten auf den obersten Stamm herab.

20.02.2002 Stämme mit Korkrinde versehen.

Vergangenes Wochenende hab ich sämtliche Stämme meiner Anlage mit der im Handel angebotenen Kork-Rinde versehen. Nach einem Jahr experimentieren mit anderen Rindenarten bin ich nun doch diesen recht kostenintensiven Schritt gegangen (ca. 7,- € das Kilo). Ihre beiden entscheidenden Vorteile sind, dass sie enorm resistent gegenüber Feuchtigkeit ist und die Krallen der Tiere höchstens mal kleinere Stücken aus ihr herauslösen können. Meine bisherige, teilweise aus der heimischen Natur verwendete Rinde waren recht schnell abgenutzt, zerstört oder von der Feuchtigkeit (Urin, Reinigung) zersetzt.                                                               Gekauft habe ich mir Korkröhren im ungefähren Durchmesser meiner Stämme. Mit der Stichsäge hab ich sie entlang ihrer Struktur zerschnitten und teilweise sogar 3 in der Breite ausreichende Streifen herausbekommen. Auf den Stämmen wurden sie mit Holzschrauben fixiert.Deutlich ist nun wieder der sichere Halt beim Laufen der Tiere zu erkennen.

04.06.2002 Wasserlauf zeitlich geregelt.

Die nachfolgend beschriebene Veränderung im Wasserkreislauf wurde durch einen Hinweis meines Wandnachbarn notwendig.

Das für mich kaum hörbare Plätschern des Wasserlaufes muss sich, bedingt vielleicht durch den kleinen Hohlraum bis zur anschließenden Wand dermaßen verstärken, dass sich mein Nachbar in seinem dahinter befindlichen Schlafzimmer in seiner Nachtruhe gestört fühlt.   

Da eine nachträgliche Isolation von meiner Seite her außer Frage stand, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.                      Das einfachste wäre sicherlich die Pumpe über eines der Zeitschaltuhren mitlaufen zu lassen und nachts abzuschalten. Dies hätte aber binnen kürzester Zeit zum zusetzen durch Ablagerungen in Pumpe und Schläuchen geführt.

Glücklicherweise hab ich von Anfang an mit zwei Ausflusskreisen gearbeitet (Oberflächenaustritt & Wasserlauf) und kann mich somit den plätschernden Wasserlauf innerhalb des Schlauchsystems ohne Pumpenunterbrechung abschalten.                                                           

Dazu bestellte ich mir bei ELV- Elektronik (www.elv.de) den Water Timer AML 950 für 35,- €. Dieser wurde dann für meine Zwecke anschlusstechnisch umgerüstet und in den Kreislauf des Wasserlaufs integriert.

Betrieben mit zwei 1,5 Volt Mignon Batterien habe ich ihn nun so programmiert, dass um 21.00 Uhr dieser Kreis geschlossen wird und es erst morgens um 9.00 Uhr wieder munter weiterplätschern kann.

Man sollte also auch schon bei der Bauplanung  einer Anlage die Möglichkeit einer Störung weiterer Anwohner unbedingt prüfen und wenn möglich sich unter einander abstimmen um späteren, teilweisen recht kostenintensiven Nachbesserungen aus dem Wege zu gehen.

Kletterbegrenzung
Korkröhren
Water Timer
Links Eheim, rechts Water Timer AML 950
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